Auch im Rückspiel kein Sieger - Wieder 3:3 gegen die Ratinger Uhus

Wesel, den 04.12.2011. Etwa 20 Schlachtenbummler machten sich an diesem zweiten Advent des Jahres 2011 auf nach Wesel, um das Rückspiel der heimischen Eskimos gegen die Uhus aus Ratingen zu sehen. Sie kamen nicht umsonst, war das Spiel doch bis zur letzten Sekunde spannend und ausgeglichen. Am Ende trennte man sich wie im Hinspiel unentschieden 3:3. Dabei hatten die Eskimos vor allem im ersten Abschnitt reihenweise Einschussmöglichkeiten, von denen aber keine genutzt werden konnte. Vor allem der überragende Stopper in Reihen der Uhus hatte an diesem Abend deutlich etwas gegen die Eskimos-Stürmer entgegenzusetzen.

Den einzigen Treffer des ersten Abschnittes konnte Michael Müller auf Zuspiel von Sascha Kohlhaas erzielen. Es war Müllers erster Treffer im Dress der Polbewohner, seine Verpflichtung war kaum eine Woche alt. Im zweiten Drittel erhöhten die Eskimos zunächst auf 2:0. Tobias Lisner traf sehenswert und trocken. Assistiert wurde er von Dominik „Jaromir“ Borgmann. Einem kapitalen Scheibenverlust im gegnerischen Drittel folgte ein gut ausgetragener Konter der Uhus und der 2:1 Anschlusstreffer. Marcel Wefers im Tor der Eskimos rutschte die Scheibe unglücklich über den Schläger ins eigene Netz. Kurz darauf sogar der Ausgleich, sicherlich etwas glücklich vom Spielverlauf her, aber eben auch begünstigt durch die wieder einmal aufkommenden Disziplinlosigkeiten der Eskimos, die sich nun häufiger bemerkbar machen sollten. Gleich sechs Zweiminutenstrafen, allesamt vollkommen überflüssiger Natur, sind einfach zu viel des Guten und auf Dauer auch nicht das richtige Mittel im Hobbyeishockey. So kamen die Uhus zu weiteren Überzahlsituationen. Eine davon nutzten Sie zu eben diesem Ausgleich.

Im letzten Abschnitt begannen die Eskimos noch einmal konzentriert und kamen durch Stefan Fölting und den schönsten Treffer des Abends noch einmal zu einer Führung. Tim Fölting und vor allem Marvin Heuvens spielten Stefan Fölting dabei so frei, dass er die Scheibe in das verlassene Gehäuse der Uhus einnetzen konnte. Dennoch kamen die Uhus wieder zurück ins Spiel, wieder durch ein Powerplay, wieder nach einer völlig überflüssigen Strafzeit der Eskimos.

Insgesamt geht die Punkteteilung sicherlich in Ordnung. Die Eskimos hatten zwar mehr vom Spiel, nahmen sich den „Dreier“ aber aufgrund der oben angesprochenen Strafzeiten und der mangelhaften Chancenverwertung letztlich selbst.  

Statistik:

Eskimos: Wefers – Borgmann, Lisner, Fölting, S., Kohlhaas – Hoff, Wahn, Müller, Wieneke, Bauhaus, Boosen, Steenbreker, Heuvens, Fölting, T.

Tore:

07:00 1:0 Müller (Kohlhaas)

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31:25 2:0 Lisner (Borgmann)

32:26 2:1 99 (66)

37:53 2:2 23 (88,15)

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42:22 3:2 Fölting, S. (Heuvens, Fölting, T.)

50:10 3:3 25 (19)

 

Strafen:

12:06 2 Min. Uhus (45) Bandencheck

17:47 2 Min. Eskimos (Borgmann) Stock-Check

33:37 2 Min. Uhus (45) Unnötige Härte

33:37 2 Min. Eskimos (Wahn) Unnötige Härte

35:49 2 Min. Eskimos (Wieneke) Bankstrafe

45:36 2 Min. Eskimos (Bauhaus) Unnötige Härte

45:47 2 Min. Eskimos (Lisner) Spielverzögerung

49:13 2 Min. Eskimos (Boosen) Beinstellen

 

Zuschauer: 21